Sozialfaschismus Deutschland

Aus freien Zügen Aussteiger, gibt es das? Ja, es gibt...

 

Im Widerstand gegen den Deutschen Sozialfaschismus kann man in ernsthaftem Sein nur als Aussteiger leben, um sich nicht wie eine Zecke nur vom Lebenssaft eines Wirts zu nähren. Die Zwischenform eines Quasi-Aussteigers findet man in vielen Lebensbereichen, wo Leute zwar stets über die seltsamen Wandlungen des sogenannten Sozialstaates herziehen und wo es auch irgendwie möglich scheint, ihre Unzufriedenheit kund tun. Sie schelten über ungerechte Verteilung, über Knappheit und zurecht über die Unmenschlichkeit, die in den verwaltenden Systemen stattfindet, und dennoch leben sie genau von diesem steten Tropf. Das kann man befürworten oder auch nicht, denn jeder Mensch muss essen, schlafen, leben, als potenzielle Quelle für Leistung und Verzweckung immer bereit stehen, wenn er einmal in die Situation geraten ist, sozialstaatliche Hilfen in Anspruch zu nehmen. Seine individuellen Bedürfnisse sagen dem Apparat nichts. Auch ob er jahrelang gearbeitet und eingezahlt hat, interessiert in den verwaltenden Positionen niemand so recht. Vom Tag an, da er Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt, scheint er gleichzeitig zu seiner Freiheit als Mensch und Staatsbürger auch jeglichen Anspruch auf Person und Charakter zu verlieren. Wie anders könnte man erklären, dass solche Quasi-Aussteiger ein relativ problemumlagertes Dasein fristen, selbst wenn sie ein Dach über dem Kopf haben, und sich  im Supermarkt mit dem Billigsten eindecken können. Der Mensch ist diesem System nicht von großer Bedeutung. Es geht um seine Zweckdienlichkeit, und an der wird jetzt nach und nach gearbeitet, indem man ihn zu  oft abstrusen Lehrgängen dirigiert, oder ihn für Billiglohn-Arbeiten verschiebt. Alles, was der betreffende Mensch vielleicht an Eigeninitiative und Idee vorbringen könnte, das wird erst einmal sorgfältig ignoriert. Wenn dann noch nicht Ende ist, blockiert man motivierte Vorhaben, die den Betroffenen eventuell und mit etwas Unterstützung wieder aus der Hilfslage hervor holen könnten. Dieses Blockieren läuft im sogenannten Sozialstaat mit einer akribischen Brillanz von dannen, die ein begabter Uhrmacher kaum hätte funktionstüchtiger aufbauen können. Jegliche Idee, die ein sozialstaatlich Eingeschriebener zur Beendigung seiner Hilfesituation haben mag -- wobei die Beendigung und Mithilfe dabei sogar im Abschnitt der zu erfüllenden Pflichten hervorgehoben wird -- quittiert ein mitleidiges Kaumlächeln irgend eines Amtsmenschen, einem von zig Tausenden, die anscheinend bei der Post oder im Verwaltungsgeschehen irgendwelcher anderen Ämter nicht mehr gebraucht wurden, und die jetzt per baculum magicum* zu Menschenbewertern und Ansprechpartnern mit soziologischer Bewandertheit geworden sind. Es interessiert diese Leute nicht die Bohne, aus welchem Hintergrund ein Mensch kommt. So, wie schon Eigeninitiative, werden alternative Lebenskonzepte belächelt, ignoriert oder in Abrede gestellt. Man fragt sich nach kurzer Zeit in dieser Maschinerie, wo  hier eigentlich die Motivierung stattfinden soll. Ist der Eifer noch nicht zur Genüge angegriffen, gibt es Methoden und Mechanismen, die einem Menschen über die Monate hinweg erst Würde nehmen, ihn dann Schritt für Schritt zersetzen und zermürben, bis in Form von Schikanen, anti-sozialem Verhalten und schließlich Drohungen, Druckmitteln und Sanktionen auch die Hoffnung genommen wird.

 

-to be continued-

 

' Zauberstab, magische Speiche

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